Kreisräte

Anke Schwede

Seit Oktober 2017 ist Anke Schwede für die LINKE Konstanz Mitglied im Kreistag, da Marco Radojevic aus beruflichen Gründen das Gremium verlassen musste.

Sie ist am 7. Januar 1965 in Konstanz geboren und hat Geschichte sowie Sprachwissenschaft (Schwerpunkt Slawistik) mit Magisterabschluss studiert. Die selbständige Lektorin war und ist seit vielen Jahren in verschiedenen emanzipativen, antifaschistischen und friedenspolitischen Initiativen und Gruppierungen aktiv. Beispielsweise im Konstanzer Bündnis für gerechten Welthandel und der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA).

Schwerpunkt ihrer Arbeit im Kreisrat ist das Engagement für sozial Benachteiligte und die Unterstützung von Geflüchteten. Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte, Gewalttaten gegen Schutzsuchende sowie rassistische Hetze im Internet und auf der Straße dürfen nicht mehr und mehr Alltag in Deutschland werden. Menschen, die vor Krieg, Gewalt und Verfolgung fliehen, haben Anspruch auf unsere Hilfe und Solidarität. Abschiebungen in Kriegsgebiete, wie z. B. nach Afghanistan, müssen endlich der Vergangenheit angehören – auch im Landkreis Konstanz!

Transparenz und Demokratie sind für Anke Schwede auch im Kreistag mehr als nur wohlfeile Floskeln. Sie fordert grundsätzlich Öffentlichkeit bei politischen Entscheidungen und die kompromisslose Einschränkung von Lobbyismus.

Anfragen an Anke.Schwede@gmx.de und
telefonisch unter 07531 690930 sowie 0171 5463884.

 

Hans-Peter KochHans-Peter Koch

Unser Kreisrat Hans-Peter Koch ist im Januar 2019, kurz vor dem Ende der Legislaturperiode, völlig unerwartet nach einer kurzen, schweren Krankheit gestorben.

Das politische Engagement des langjährigen Betriebs­rats­vor­sit­zenden galt vor allem den Belangen von Arbeit­nehmern.

Er hat sich im Kreisrat für soziale Arbeits­ver­hältnisse – zum Beispiel im Pflegebereich, aber auch bei den kommunalen Ver­waltungen und den öffentlichen Betrieben – eingesetzt und sich für ein soziales Wirtschaften im Landkreis – zum Beispiel sozialer Wohnraum statt Prunk­bauten und kostenloser Öffentlicher Personennahverkehr statt Parkhausbau – stark gemacht. Ein besonderes Anliegen war ihm, konsequent gegen Klüngel­wirt­schaft, Hinterzimmer-Politik und nicht­öf­fentliche Beratungen zu votieren und für eine breite Öffent­lichkeit zu sorgen.