Wahlkreis 56 – Konstanz/Radolfzell

Antje Behler tritt im Wahlkreis Konstanz/Radolfzell (WK 56) für die Partei DIE LINKE zur Landtagswahl an. Im Juli 2020 nominierten die stimmberechtigten Parteimitglieder die Lehramtsstudentin als ihre Kandidatin für die Wahl am 14. März 2021.
 

Antje Behler


Antje Behler ist 24 Jahre alt und kommt ursprünglich aus Sulz am Neckar im Landkreis Rottweil. 2014 zog es sie zum Studium nach Konstanz, wo sie Deutsch und Französisch auf Lehramt studiert. Seit Oktober 2016 ist sie Mitglied der LINKEN – wenige Monate zuvor zog die AfD mit einem erschreckend guten Ergebnis erstmals in den Landtag ein. Seit der letzten Kommunalwahl ist sie Mitglied des Kreistags und in der dortigen Linksfraktion für die Bereiche Bildung, Kultur und Jugend zuständig.

Das Thema Bildung und Schulwesen macht sie auch bei ihrer Kandidatur zum „Sternchenthema“. In unserem Bildungssystem müssen Chancengerechtigkeit und Solidarität großgeschrieben werden, ist sie überzeugt. Dazu gehören ein besserer Betreuungsschlüssel der Schulklassen und mehr Sozialarbeiter:innen, um den unterschiedlichen Hintergründen und Bedürfnissen der Schüler:innen gerecht zu werden, aber auch deutlich mehr Investitionen in Digitalisierung. Die Schulträger müssen ihrer Ansicht nach sicherstellen, dass allen Schüler:innen die gleichen technischen Voraussetzungen geboten werden und nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängt, wie gut sich das Kind im Unterricht beteiligen kann, findet sie: „Hier muss das Land den Kreisen finanziell unter die Amre greifen.“ Dass Bildung für alle kostenlos sein muss, fängt für Behler bereits vor der Schulzeit an: „KiTa-Gebühren gehören abgeschafft und das ist auch finanzierbar.“ Dabei verweist sie auf Länder wie Berlin, Mecklenburg-Vorpommern oder Thüringen, wo die KiTas bereits komplett gebührenfrei sind.

Wichtig ist ihr außerdem das Thema bezahlbares Wohnen. Baden-Württemberg gehöre zur Spitzengruppe in den Mietpreisrankings und insbesondere die Lage von Konstanz habe in Kombination mit einem schwindenden kommunalen Wohnungsmarkt dazu beigetragen, dass die Preise in den letzten Jahren unverhältnismäßig stark angestiegen seien, konstatiert sie. Ihr liegt besonders am Herzen, dass das Stadtbild wieder bunter wird und die Menschen nicht die Hälfte oder noch mehr ihres Einkommens für Miete ausgeben müssen oder gar aus der Stadt verdrängt werden, weil sie sich die Kosten nicht mehr leisten können. Dazu brauche es einen wirksamen Mietendeckel in städtischen Gegenden, eine Stärkung gesetzlicher Schutzrechte der Mieter:innen sowie deutlich mehr Landesmittel für den kommunalen Wohnungsbau. Sie fordert zudem ein Landesförderprogramm für die Stärkung der Attraktivität von Dörfern und Kleinstädten, um dem dortigen Bevölkerungsschwund entgegenzuwirken – auch mit umfangreichen Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur.
 

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